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02.07.2025 - Drei Baumaßnahmen für 858.000 Euro fertiggestellt

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Nach langjähriger Vorbereitung konnten der Striegistaler Gemeinderat und die Ortsvorsteher am 2. Juli 2025 gleich zu drei Bauleistungsabnahmen eingeladen werden. Hier finden Sie die Berichte dazu.

Fortführung der Gemeindestraße bis zum Goldborn/Hohenlauft (Link zur Bildergalerie)

Fertigstellung von Straßenbaumaßnahmen in Etzdorf

Die Gemeindestraße in der Ortslage Etzdorf vom Abzweig Staatstraße S 36 bis zu den Grundstücken Waldheimer Straße 22 bis 27 befand sich in einem unzureichenden Bauzustand. Der Gemeinderat hatte sich dafür ausgesprochen, nicht nur diesen Bereich baulich zu verbessern, sondern auch die Fortführung der Gemeindestraße bis zum Goldborn/Hohenlauft, Stadt Roßwein. Zunächst wurde im gesamten Baubereich eine Beseitigung der durch Starkregen entstandenen Schäden beauftragt. Im Anschluss kam es in kommunalem Auftrag zum Einbau von bituminösen Trag- und Deckschichten. Auf der 1,45 Kilometer langen Strecke investierte die Gemeinde Striegistal als Auftraggeber insgesamt 466.000 Euro, mit denen nicht nur die Zufahrt zu den anliegenden Wohn- und Gewerbegrundstücken aufgewertet werden konnte, sondern auch für die Zukunft ordnungsgemäß ausgebaute Zufahrten zu den landwirtschaftlichen Flächen in der Umgebung abgesichert sind. Leider war es der Stadt Roßwein nicht möglich, in diesem Jahr die Fortführung dieser Straße auf ihrer Gemarkung zu leisten. Es besteht jedoch die Hoffnung, dass dies in der Zukunft noch gelingen wird und damit eine weitere durchgehende Wegeanlage zur Aufwertung dieser beiden Kommunen entsteht. Auch eine weitere Straße in gemeindlicher Baulast erhielt eine neue Straßendecke. Von Etzdorf, Abzweig an der Staatsstraße S 36 ausgehend, führt am Abzweig Nossener Straße 56 die Erste Allee zum Gersdorfer Schloss. Der erste Abschnitt war früher eine Kreisstraße des Landkreises Mittweida und wurde durch den Ausbau der Staatsstraße S 36 mit neuer Linienführung westlich von Marbach herabgestuft und letztendlich in die Baulast der Gemeinde Striegistal übertragen.

Fahrbahnerneuerung an der Verbindungsstraße von Kaltofen nach Schlegel

Die Verbindungsstraße von Kaltofen nach Schlegel wurde durch ein Starkregenereignis massiv geschädigt. Der Striegistaler Gemeinderat entschied sich daher für eine Beseitigung der Schäden und im unmittelbaren Anschluss für den Aufbau einer verbesserten Fahrbahn, damit derartige Schäden zukünftig verhindert werden können. Dafür wurde sich mit der Stadt Hainichen abgestimmt, da die Weiterführung der Strecke von der Gemarkungsgrenze Kaltofen nach Schlegel in der Baulast unserer benachbarten Großen Kreisstadt Hainichen liegt. Die Beteiligung des Ortschaftsrates Schlegel ergab, dass dieser einen Ausbau auf Schlegeler Gemarkung ablehnt, da damit ein erhöhtes Fahrzeugaufkommen verbunden sein könnte. Von Februar bis Juni 2025 dauerten die Arbeiten an der Verbindungstraße zwischen Kaltofen und der Gemarkungsgrenze Schlegel an. Für insgesamt rund 279.000 Euro wurden weitere 700 Meter Gemeindestraße erneuert. Der Anschluss an der Kreisstraße K 8214 von Kaltofen Richtung Berbersdorf wurde im Bereich der ersten 20 Meter ebenso mit Bitumen ausgebaut wie ein 80 Meter langer Bereich am Ende der Fahrbahn bis zur Gemarkungsgrenze Schlegel. Dies war notwendig, um den dazwischenliegenden 600 Meter langen Bereich mit Fahrbahn- und Ökopflaster so befestigen zu können, dass ein ausreichender Halt für diese Bauweise an den Feldzufahrten und im Bereich der Steilstrecke zur Autobahnbrücke Schlegel gegeben ist. So kam es letztendlich dazu, dass nur auf Striegistaler Gebiet der Bau ausgeführt wurde. Die hiesigen Ratsmitglieder gehen davon aus, dass mit der bereits bestehenden Beschilderung, vor allem für auswärtige Fahrzeugführer deutlich sichtbar ist, dass es sich hier um keine Durchfahrtsstraße für die Allgemeinheit handelt. Die Schadensbeseitigung und anschließende Verbesserung des Zustandes macht sich aus Striegistaler Sicht erforderlich, da die Strecke auch einer Reihe von Grundstücksanliegern und -nutzern der Landwirtschaftsflächen dient.

Erstmaliger Ausbau der Zufahrten am Garagenplatz an der Hainichener Straße in Böhrigen

An der Hainichener Straße in Böhrigen gibt es auf einem kommunalen Grundstück einen zur DDR-Zeit angelegten Garagenkomplex mit 41 Garagen, dessen Zufahrt und Fahrbahnanbindungen noch nie befestigt waren. Im Jahr 2017 wandten sich die Garagennutzer mit einem anonymisierten Schreiben an die Verwaltung mit der Bitte, hier tätig zu werden. Versuche zur Flickung der Schadstellen hatten daraufhin nur zeitlich begrenzten Erfolg und ein intensiver Starkregen führte letztendlich zu der Entscheidung, dass nicht nur die daraus entstandenen Schäden beseitigt werden, sondern mit dem Aufbringen von bituminösen Schichten eine Dauerhaftigkeit für diesen öffentlichen Bereich von Böhrigen hergestellt werden soll. Die Gemeinde Striegistal investierte für dieses Bauvorhaben insgesamt 113.000 Euro und geht davon aus, dass damit eine deutliche Verbesserung für die Pächter der sich allesamt in Gemeindeeigentum befindlichen Garagen hergestellt werden konnte.