Stammbaumpflanzung

Zur Stammbaumpflanzung werden jedes Frühjahr die Eltern und Familien der im Vorjahr geborenen Kinder eingeladen, um ein symbolisches Zeichen für ihre „Sprösslinge“ zu setzen. Am Samstag, dem 16. April 2005, lud die Altgemeinde Striegistal alle Eltern und deren Familien zur ersten Stammbaumpflanzung ein.
Dieser außergewöhnliche Tag wurde auch mit in die im Juli 2008 neu zusammengeschlossene Gemeinde Striegistal übernommen und ist fester Bestandteil im Veranstaltungskalender. Unser erklärtes Ziel ist es, das ausgeräumte Landschaftsbild vor allem auch zwischen den Ortslagen unserer Gemeinde mit der Pflanzung von straßenbegleitendem Großgrün zukünftig wieder attraktiver zu gestalten. Neben dem Gewinn für die Landschaft möchte die Gemeinde mit dieser Aktion natürlich erreichen, dass das Heimatbewusstsein und die Heimatverbundenheit der Familien mit unserer Region gestärkt werden.
Der symbolische Wert, dass die Kinder hier ihre Wurzeln haben und die damit verbundene punktuelle Aufwertung des Landschaftsbildes rechtfertigen mehr als genug die Kosten der Aktion. Wir hoffen, dass möglichst viele Familien zu besonderen Anlässen im weiteren Leben, wie Schuleingängen, Konfirmationen beziehungsweise Jugendweihen und Hochzeiten an ihren Stammbaum zurückkehren.

2017 in Marbach

In diesem Jahr konnte auf gemeindeeigenem Grund neben der Straße „Am Forsthaus“ in Marbach eine Streuobstwiese angelegt werden. Insgesamt beteiligten sich daran, stellvertretend für 37 Kinder, 330 Familienmitglieder und Freunde.

2016 in Böhrigen

Die Eröffnung der neuen Spielplatzanlage als Generationentreff wurde in Böhrigen mit der diesjährigen Stammbaumpflanzung verbunden. 22 Familien pflanzten zwischen Sportplatz und Gartenanlage die Stammbäume für Ihre im Jahr 2015 geborenen Kinder.

2015 in Pappendorf

In der Nähe des Sportplatzes Pappendorf, direkt am Kronenberg-Wanderweg gelegen, haben die Familien von 30 Kindern eine Stammbaumwiese gepflanzt. Rund 170 Gäste waren dabei und haben nach getaner Arbeit das Angebot der Gemeinde zu Speis und Trank gern angenommen. 

Zehnte Stammbaumpflanzung 2014 in Schmalbach

Wo bis vor drei Jahren noch Ruinen standen, dort steht nun eine Streuobstwiese mit 36 Bäumen, gepflanzt von Striegistaler Familien für ihre im Jahr 2013 geborenen Kinder.

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2013 in Naundorf

In der Ortsmitte von Naundorf pflanzten rund 170 Striegistaler Bürger für ihre im Jahr 2012 geborenen Kinder Stammbäume, darunter über 25 purpurne Rosskastanien.  

2012 in Mobendorf

Wo einst der Mobendorfer Gasthof stand, haben Eltern und Verwandte der im Jahr 2011 geborenen Kinder eine Streuobstwiese entstehen lassen. 230 Personen pflanzten hier zwölf Apfel-, zwölf Birnen-, sieben Kirsch- und zwei Kastanienbäume. Eine besondere Samenmischung begrünte nicht nur den Boden sondern brachte eine der schönsten Sommerblumenwiesen hervor. 

2011 in Böhrigen/Etzdorf

In unmittelbarer Nähe des Striegistaler Aussichtsturmes haben die Eltern der im Jahr 2010 geborenen Sprösslinge eine Streuobstwiese angelegt und direkt am Turm vier Kugelahornbäume gepflanzt.
Über 260 Personen nahmen an dieser Veranstaltung teil und haben in kurzer Zeit ein attraktives Umfeld für den sanierten Turm geschaffen. 

2010 in Dittersdorf

Auf der Wiese an der Feuerwehr pflanzten die Eltern japanische Kirschbäume, die im Frühjahr das Gelände mit zarten rosa Blüten schmücken.  

2009 in Arnsdorf

Mit Elan gingen alle ans Werk. Die schweren und großen, mit Erdballen gelieferten Bäume brachten einige der Teilnehmer ganz schön ins Schwitzen, dies war wohl aber auch den sommerlichen Temperaturen geschuldet. 

2007/2008 in Pappendorf

Nachdem die Eltern der Kinder per Los ihren Baum und Pflanzstandort ermittelt hatten, ging es gleich rasch an die Arbeit. Der ganze Wiesenhang an der Mühlstraße war dabei bevölkert. Nach circa zwei Stunden waren alle Stammbäume gepflanzt, mit einem Dreibock und äußerem Verbissschutz versehen sowie mit Rindenmulch angefüllt und gewässert. 

2005/2006 in Pappendorf

Die ersten beiden Stammbaumpflanzungen für die Kinder der Jahrgänge 2004 und 2005 fanden auf dem ehemaligen Gartengelände an der alten Vegro-Fabrik statt. Die Eltern und Großeltern nahmen das Angebot der Gemeinde gern an und in wenigen Stunden konnte das Landschaftsbild mit je 19 Bäumen bereichert werden. Im Anschluss konnte man sich bei Kartoffelsalat und Würstchen an den Ergebnissen der Arbeit erfreuen.